Episode 2: Hinter den Kulissen der Planung

Shownotes

Bevor im Bahnhof Zürich HB SZU die ersten Bauarbeiten starten können, läuft im Hintergrund bereits seit Jahren ein komplexes Zusammenspiel aus Planung, Koordination und Vorbereitung. In dieser Folge spricht Host Stephan Lendi mit Ursula Eggenberger, Gesamtprojektleiterin, und Mustafa Demirtas, Oberbauleiter, über die Arbeit hinter den Kulissen des Projekts Ausbau Zürich HB SZU. Gemeinsam geben sie Einblicke in die verschiedenen Projektphasen, die Zusammenarbeit mit zahlreichen Beteiligten und die besonde-ren Herausforderungen einer Baustelle mitten im Zürcher Hauptbahnhof.

In dieser Folge erfährst du: • Welche Schritte nötig sind, bevor überhaupt gebaut werden kann • Welche Aufgaben die Gesamtprojektleitung übernimmt • Wie Behörden, Planer, Unternehmen und Bahnbetreiber zusammenarbeiten • Weshalb Logistik und Zeitplanung unter dem Hauptbahnhof besonders anspruchsvoll sind • Wie Bauarbeiten im laufenden Bahnbetrieb umgesetzt werden • Welche Sicherheitsmassnahmen auf einer Grossbaustelle erforderlich sind • Warum viele Arbeiten für Fahrgäste unsichtbar bleiben

Zu Gast • Ursula Eggenberger, Gesamtprojektleiterin Ausbau Zürich HB SZU • Mustafa Demirtas, Oberbauleiter Ausbau Zürich HB SZU

Moderation Stephan Lendi

Mehr zum Projekt Der Ausbau Zürich HB SZU gehört zu den komplexesten Infrastrukturprojekten der SZU. Mit sorgfältiger Planung, enger Koordination und hoher Präzision wird die Grundlage für einen leistungsfähigeren Bahnhof und ein attrakti-veres Angebot für die Fahrgäste geschaffen.

Weitere Informationen unter www.szu.ch/hb

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zum Mehr vom Leben der SCDU-Podcast.

00:00:02: Ich bin Stefan Lendi und freue mich, euch durch die Folge zu begleiten.

00:00:06: Nachdem wir in den ersten Folgen über die Bedeutung des Ausbaus von Bahnhof Zürich haben bei SCDUs geredet haben, schauen wir heute hinter Kulissen vor der Projektplanung.

00:00:15: Bevor überhaupt gebaut werden kann, braucht es enorme Vorbereitung, Koordination und Präzision.

00:00:21: Willkommen zur Folge!

00:00:32: Und bei mir im Studio sind Ursula Eckenberger und Mustafa Demirthas.

00:00:36: Willkommen, Ursula!

00:00:37: Danke

00:00:37: vielmals für die Einladung.

00:00:39: Willkomm' an!

00:00:40: Und willkommen, spezifisch.

00:00:41: schön, dass du da bist.

00:00:41: Hallo

00:00:42: Stefan, freut mich auch sehr, dass ich heute hier sein darf.

00:00:44: Ursula ist auch der gesamte Projektleiterin des Projekts von HBSZU.

00:00:49: Was sind genau deine Aufgaben?

00:00:50: Das sind ganz viele Aufgaben.

00:00:52: Wichtig ist, dass wir die Projektorganisation zusammenstellen, damit es funktioniert und man das koordiniert.

00:01:00: Es gibt bei den Bauern verschiedene Baufasen, alle Phasen durchlaufen.

00:01:04: Wir fahren beim ganzen Ruban an und sind ein Vorprojekt.

00:01:07: Dann geht es immer weiter in Detail-Detail-Detal.

00:01:10: Man muss sich zwischen Varianten entscheiden bis man irgendwann als Fertig ist.

00:01:15: Ausführungsprojekt hat und das dann draussen miteinander umsetzt.

00:01:20: Und ganz viele Leute auf den gemeinsamen Nennen bringen, damit alle happy und zufrieden sind?

00:01:24: Genau!

00:01:24: Das wäre der ideal Fall.

00:01:26: Und was macht die Oberbauleiter und was macht er vor allem anders als du?

00:01:32: Er hat

00:01:33: die gesamte Verantwortung über die ganze Ausführung und ist eigentlich Stellverdrettung vom Gesamtprojektleiter.

00:01:40: Ab der Phase Submission, schon Bauprojekte zum Teil und ist dann für die Ausführung zuständig voran.

00:01:47: Wie näher arbeiten Sie zusammen?

00:01:49: Wie oft sehen wir euch im Alltag, wo gibt es Berührungspunkte oder Riechungsflächen zwischen den Beinen?

00:02:00: Die sollen reden!

00:02:01: Wir arbeiten sehr eng zusammen.

00:02:03: Wir müssen uns natürlich ausduschen.

00:02:05: Wir sind auch hier gegenseitig Stellvertretungen machen.

00:02:09: Ein Reibungspunkt gibt es natürlich, weil wir nicht immer gleiche Meinung sind.

00:02:12: Wir sind zwei Menschen und haben zwei Ansichten.

00:02:16: Wir müssen schauen, dass wir uns auf den Punkt bringen, damit das Beste ist für die Testen.

00:02:22: Aber es ist Ihnen das mit einer gewissen Freude und Herzlichkeit zu machen, musti?

00:02:26: Absolut!

00:02:28: Wir sind dazu verpflichtet, jeden Tag Kontakt zu haben.

00:02:33: Es ist auch gut so, dass es nicht immer einfach ist, denn dann diskutiert man ... Zwei verschiedene Meinungen.

00:02:40: Und meistens kommt dann bei einer Diskussion das beste Resultat raus im Sinne vom Projekt.

00:02:45: Im Sinn des Projekts ist es auch schön, wenn man verschiedene Perspektive hat, die man zusammenbringen darf.

00:02:49: So lernt man voneinander und mal gibt die eine Person noch einmal die andere Person aussen lassen.

00:02:55: Oder gibt meistens der Muttermustin an oder weisst du es wie immer?

00:03:00: Nein, ich bin jetzt hier freundlich.

00:03:04: Es gibt Malina, mal lernen.

00:03:06: Nein, es geht ja nicht darum, wer nachgeht!

00:03:08: Es geht ja darum, dass wir uns entscheiden, was für ein Projekt das beste

00:03:11: ist.

00:03:11: Auf dem Weg dahin im Studio bin ich in der Bahnhof gelaufen und da sieht man Baustellenabschrankungen wie Stafeln und Unwunder.

00:03:18: Ich freue mich besonders, dass Sie gesagt haben doch, wir machen mit, wir kommen ins Studio aus Euren Komfortzonen raus vom Bahnhof des grossen Umweltprojekts und geben uns jetzt die Möglichkeit von aussen auch einmal hinter das Projekt zu schauen.

00:03:33: Hinten eines Projekts braucht es eine Riesenorganisation.

00:03:35: Es ist vorhin schon mal angehört, dass ein Projekt Pflichtenheften im Jahr gehört.

00:03:40: Im Grundsatz zu einem Projektmanagement gehört alles dazu?

00:03:44: Ein Projekt Pflechtenheft?

00:03:45: zeigen wir eigentlich oder können wir das aufnotieren wie unsere Ziele sind zum Beispiel?

00:03:50: Oder was wollen wir am Schluss führen?

00:03:53: ... für einen neuen HBH.

00:03:57: Was sind die Aufgaben, was ist zwingend?

00:03:59: Wer bestellt etwas?

00:04:01: Wir haben bei der SZT ganz viele verschiedene Anspruchsgruppen und da muss man schauen, wer auch welche Wünsche hat und was man umsetzen kann ... Was

00:04:09: sind so mögliche Ziele, die wir jetzt haben?

00:04:12: Zum Beispiel eine neue feste Fahrbahn!

00:04:14: Also das ist jetzt konkret.

00:04:17: Der Siltunnel hat man neu gebaut, sind schon zweilos in ausgeführt worden und beim HB ist die Fahrbahn noch alt.

00:04:23: Und dann sagt natürlich Anlagemanagement Heidemuss-Fahrbahn Neue

00:04:28: Fahrbahn.

00:04:30: Höchere

00:04:30: Perron, was muss alles gemacht werden?

00:04:32: Das kommt natürlich vom Behindertegleichstellungsgesetz, dass man eben die Keine ein- und aussteigen kann.

00:04:38: Das ist unsere Pflicht.

00:04:39: oder ja das ist eigentlich selbstverständlich heute so tags, dass hier jeder kann eben mit Wasser vertreten oder Rollator oder Schießen wagen oder was er immer unterwegs ist einsteigen.

00:04:52: Ja mehr Licht, mehr Platz ... Grundbedürfnisse, die man hat.

00:04:58: Also auch Komfort und wie das Erlebnis nachher sehr viel Pfarrgäste?

00:05:02: Ja, Komfort sicher auch, aber wichtiger ist für die Sicherheit, dass wir wirklich ...

00:05:08: Was muss man denken,

00:05:09: wie es sich geht?

00:05:10: Also kein

00:05:10: Stolperfall beispielsweise?

00:05:11: Was muss ich noch denken?

00:05:12: Zum Beispiel die taktile Linien oder das Licht oder einfach jeder, der zum Beispiel einen See behindert oder einen körperlichen Behinderten kann bei uns mit der SCDU als Ziel kommen.

00:05:25: Durch

00:05:25: die Ziele angesprochen sind sie klar, jetzt gibt es ja auch noch Rahmenbedingungen und diese sind im HB ganz spannend.

00:05:31: Was ist da definiert worden am Anfang von diesem Projekt bei den Rahmenbediennungen?

00:05:34: Ja, also der Rahmenbedingung ist zum Beispiel das Bär hat.

00:05:36: Das muss eben nicht gewesen sein oder?

00:05:38: Oder ist es eine Rahmenbedbingung?

00:05:39: Oder dass das P-Pfiffen-Fünfzig, dass man gerade keine Räume laufen kann und rauslaufen?

00:05:45: Oder die grösste Raumbedingungen?

00:05:47: Das

00:05:47: sind auch schon unter Rahmenbedinge in diesem

00:05:49: Moment!

00:05:50: Bei

00:05:50: Baubereck sage ich immer, dass wir von einer sogenannten Machbarkeitsstudie reden.

00:05:54: Oder am Schluss über den Thema Machbarkeit.

00:05:57: Ist in dem HB mit dieser Voraussetzung, was ihr habt, alles machbar, was Sie haben wollen machen, wo die verschiedenen Anspruchsgerufe... Möchten Sie gerne machen oder gemacht haben?

00:06:08: Wir probieren natürlich.

00:06:10: Man macht immer das Beste, wenn man einen Umbau macht und nicht auf einer grünen Wiese baut.

00:06:16: Wir haben eine Sackbahnhof- oder Endbahnhof, die gegeben ist.

00:06:22: Da können wir uns nicht einfach sagen, dass wir es breiter machen und etwas höher machen.

00:06:27: Das ist einfach gegeben.

00:06:30: Alles geht vielleicht nicht immer.

00:06:32: Es muss komplex sein!

00:06:33: Absolut,

00:06:35: das ergänzt und wir könnten auch zehn Zugang zu unserem Bahnhof machen.

00:06:39: Jetzt sind es drei draus geworden.

00:06:42: Man kann nicht jeder Anspruch, der irgendjemand hat, so umsetzen.

00:06:46: Es sind Regeln, die man hat.

00:06:48: Man hat Normen, man hat Gesetze.

00:06:49: Die muss man einfach einhalten.

00:06:51: Und ja, man ist bei gewissen, z.B.

00:06:54: mit dem Materialisiering schon etwas frei.

00:06:57: Fahrtfall, was für ein Material passt das zu den Visionen der SC?

00:07:01: Man ist schon etwas frei.

00:07:03: Aber vieles ist so wie bei einem Umbau im HB, wo du sehr eingeschränkt bist.

00:07:10: Momentan sind wir in der Bauphase aber das Projekt hat schon einiges früher angefangen.

00:07:15: Wann hat es angefangen?

00:07:17: von wie vielen Tagen, Wochen, Monate oder sogar Jahren hat er's angefangen?

00:07:22: Das sind sichere Jahre.

00:07:23: Ich glaube, der Projektnummer nach herauszufinden war etwas wie im Jahr two thousand eighty.

00:07:32: Vorher hatte man sich schon Gedanken gemacht oder Ideen gehabt, aber grundsätzlich hat sich so richtig startet das Projekt.

00:07:38: zwei tausend achtzehn.

00:07:40: Mit was ist man gestartet?

00:07:41: im zwanzig achtzehne?

00:07:42: Mit einem Vorprojekt muss man wissen, wie es funktioniert.

00:07:47: Sobald ich in der Perra höre, passt natürlich die Schechte alles.

00:07:51: Die Kurve, die Anpassung, die Fahrbahn – das passt nicht mehr.

00:07:56: Man muss erst mal schauen, was muss ich umsetzen und wie kann ich es umsetzten?

00:08:05: Ich kann nicht einfach zwei Jahre zu machen, das geht ja auch nicht.

00:08:09: Es

00:08:09: muss dann alles noch relativ schnell gehen.

00:08:12: Das ist eine der Anforderungen.

00:08:14: Ein Studier-Vorprojekt beginnt mit Bauprojekten und Auflagenprojekte.

00:08:20: Wie geht es weiter?

00:08:22: Wenn wir die Auflagen projekte hinter uns haben, dann ist es den Meilenstein PGV, also Planbewilligung.

00:08:28: Die Bewilligung des Bundesamtverkehrs kann man mit der Bauausführung starten.

00:08:34: Vor der Bau-Ausführung hast du eine kleine Phase, wo du noch ein Ausführungsprojekt nennst.

00:08:40: Du gehst immer mehr ins Detail und die Ausführungen sind dann wirklich den Plan ... Schliessendlich werden die Dossen ausgeführt.

00:08:51: Nach der Bauausführung ist dann im Betrieb nahm und nach dem Betriebsnahmen kostet man eigentlich das Baubereich der Schweddinge.

00:08:58: Für

00:08:58: wen seht ihr den Betrieb?

00:09:00: Da kann noch vieles dazwischen kommen, das ist mir bewusst!

00:09:02: Was ist geplant für den Betrieb?

00:09:05: Wir können sagen, wenn die Totalsperre fertig ist.

00:09:08: Aber wir haben am Schluss für die ganze Inbetriebnahme, für alle Tests und Vereinigungen

00:09:13: etc.,

00:09:13: wir haben zwei Wochen noch einplanet.

00:09:16: Also von Anfang bis Mitte Oktober laufen alle Teste zum Abnehmen, das man gemacht hat.

00:09:25: Also im Nünzehnten Oktober fährt dann wieder der erste Zug.

00:09:30: Ich bin sicher, dass man sich an Kosten halten kann.

00:09:42: Die Qualitätsstandards müssen gehalten werden, die Planungen koordiniert werden und die verschiedenen Stakeholders.

00:09:49: Alle, die noch irgendein Interesse haben, müssen alle mit abgeholt werden.

00:09:54: Wer gehört dazu?

00:09:56: Wer muss alles in so einem Projekt einbunden

00:10:00: werden?

00:10:00: Das erste ist einmal das Bundesamt für Verkehr, wie der Mousti gesagt hat.

00:10:05: Sie sind Bewilligungsbehörde und wir müssen so bauen, wie wir es bewilligt haben.

00:10:09: Und wenn wir etwas abändern, dann müssen wir wieder das Bundesamtenverkehr abholen oder ein Projektändrig einreichen.

00:10:17: Das sind nochmals die wichtigsten Partner.

00:10:21: Beim HAB ist es aber auch die Stadt Zürich.

00:10:24: Wir bauen unter einem Shopwil, wir haben viel Abhängigkeit zum Shopwiel oben dran und sind eine internen Fachdienst.

00:10:35: Jeder hat noch

00:10:36: ... Von euch, von der SCFU oder bei

00:10:38: drei

00:10:39: Unterhaltsfinanzen und allen, die involviert sind.

00:10:42: Und in der Stadt Zürich bei den Umeis-Departements und verschiedensten Departementen, die mit diesem Projekt arbeiten.

00:10:48: Genau!

00:10:48: Man muss sich vielleicht so vorstellen, dass der HB gehört nicht einfach ... Nur der Stadt Zürich, sondern da hat es ja vielleicht noch die SBB dabei.

00:10:56: Oder zum Stadtkirch, z. B. das Tiefbauamt, die Ligenschaft ... EWZ und einfach so.

00:11:05: Es gibt ganz viele Anspruchsgruppen, in denen man jedes Mal wieder von neuem fragen muss, ob das für sie gut ist, wenn ich hier sein darf, dass Wasser einleiten kann oder wenn ich jetzt diese Leitung durchziehe.

00:11:17: Einfach, dass ich nicht auf fremden Boden irgendetwas machen will.

00:11:22: Ja, und im Jobviel muss man die ganzen anderen leiden.

00:11:24: Hast du passante in den Passanten, die da sind?

00:11:27: Anwohnern oder alles Mögliche, die noch dazugefangen?

00:11:30: Absolut!

00:11:30: Bei Anwohnern, wie du gesagt hast ... Die Mieter haben natürlich nicht direkte Kontakte, sondern mieten gehen über die LSZ.

00:11:38: Das sind ja die Mieten von der LSZ vom Jobvillen.

00:11:41: Aber es kommt auch vor, dass die Miete direkt auf uns zukommen oder auf Bauleitung selbst.

00:11:46: Genau, das ist eine grosse Gruppe.

00:11:50: Erreisengruppen

00:11:51: und diese müssen wir kommunizieren.

00:11:54: Wie holt man die alle ab?

00:11:56: Wie erklärt man, was da passiert?

00:11:58: Was für sie bedeutet?

00:12:02: Woher nicht mehr die Geduld?

00:12:04: Ja, Geduld ist mir einmal gut gesagt.

00:12:07: Nein man hat ganz verschiedene Sitzungen mit den Anspruchsgruppen.

00:12:12: Man hat natürlich normale Sitzung mit Planen und Unternehmen aber man hat auch Übersetzungen mit Leuten der Stadt.

00:12:22: Und wenn wir immer schauen, dass man die richtigen Leute einlädt und den richtigen Sitzungen hat.

00:12:26: Dass alle dann die Informationen haben, die sie brauchen.

00:12:29: Es wird auch protokolliert.

00:12:31: Manchmal ist es nicht ganz einfach.

00:12:34: Wenn man jemand vergisst, meldet sich das dann natürlich wieder.

00:12:38: Dann sagt er, ich bin nicht gefragt worden.

00:12:41: Da muss man dann am Schluss noch Bilaterale abholen.

00:12:50: Und immer politisch

00:12:51: korrekt muss sein, das gehört dazu.

00:12:53: Jetzt muss die Hand aufs Herz.

00:12:55: Für euch ist alles locker und leicht und spannend und meistert da.

00:13:00: Das ist ein richtiges Mindset, den ich aber brauche.

00:13:02: Aber es ist nicht einfach ein normales Bauprojekt.

00:13:05: Wir bauen unter dem Zürcher HB, wir bauen unter einem Shopwil, wir bauen unter der Seile unten ... Das ist schon nicht einfach so.

00:13:16: ein UL-Acht-Fünfzehn-Bau.

00:13:19: Ja, absolut!

00:13:19: Das sind sehr spezielle Gewerke, die wir da auch haben.

00:13:23: Also für mich als Bahnbauchnosti, wie Dorsel, übrigens auch.

00:13:28: Sie sind ja eigentlich im Bahnbau tätig.

00:13:31: Es ist absolut nicht normal und es hat Gewerkte in denen z. B. Entrauchungsanlagen, die von mir absolut neu sind oder Lüftige, Kälte, Klima

00:13:42: usw.,

00:13:43: das sind Themen, Ja, keine Hochbauerfahrung.

00:13:47: Aber die Mischung der Bahnbau- und Hochbauteime, eine Enttrauchung, Brandschutz habe macht es sehr speziell.

00:13:56: Schliessendlich, wenn ich unten in den Baustellen bin und unsere Runde machen kann, dann bin ich im Film drin.

00:14:01: Dann ist das ein Baustell.

00:14:03: Wenn ich da draußen bin, in der Gestalt im Baubüro, wird man schon bewusst, wie speziell das eigentlich ist, was wir dort untermachen.

00:14:11: Wie

00:14:12: ist das?

00:14:12: Es braucht extrem viel Material.

00:14:14: Woher kommt das Material, wo es nicht auf der Bahnhofstrasse gelagert wird?

00:14:18: Wie funktioniert das genau?

00:14:19: Leider nicht!

00:14:20: Das wäre noch gut gewesen.

00:14:21: Wir haben unser Installationsplatz in Sood Oberleinbach.

00:14:25: Dort haben wir eine Fläche ermieten können und der Hauptunternehmer hat seine Installation dort platziert.

00:14:33: Die Logistik kommt immer per Bahn in der Nacht.

00:14:36: Somit stören wir den Betrieb auch nicht beeinflussen oder stören.

00:14:41: Das Material, das aussen transportiert wird, holt er vom HB ab in der Nacht.

00:14:46: Und am Morgen befahrt er den ersten Zug wieder fährt es auf Sod und umgekehrt

00:14:51: auch.

00:14:51: Und das hat es von Sod oben einfach.

00:14:52: Also das neue Material in HB via Tunnel... ...und dann vom Hb-Salt im Material wieder raus anstatt direkt rauf.

00:15:02: Es ergänzen die grossen Materialien, wo von der Größe her einfach Anlieferungen so gemacht werden muss.

00:15:11: Aber kleinere Materialien haben wir natürlich durch den Shop viel zugegangen.

00:15:15: Aber das ist auch nicht ganz einfach!

00:15:16: Du musst immer wieder anmeldung machen bei der LSZ also bei der Liegerschaft in Zürich.

00:15:20: Dann musst du dann eigentlich anmelden wenn kommst du mit was vom Material kommst, mit wie viele Leute kommst und entsprechend wird ein Zeitfenster dir... und dann kannst du das Material zu den Baustellen bringen.

00:15:33: Mit was kann man so ein Projekt von der Komplexität, von der Größe überhaupt vergleichen?

00:15:38: Man kann es mit einer Herzoperation vergleiche.

00:15:41: Das ist der grösste Bahnhof in der Schweiz.

00:15:43: Es sind sehr viele Leute.

00:15:45: Der Betrieb der SBB läuft weiterhin.

00:15:49: Wir sind dort im Herzen einen kleinen Stück, wo wir jetzt einfach tun ... Sanieren, neu machen und so kann man es vergleichen.

00:15:59: Und das Ganze mit dem erlaufenden Betrieb auszuladen ist nicht ganz ohne?

00:16:04: Genau ja!

00:16:04: Also jetzt gerade im Moment ist die Total-Sperre.

00:16:07: Die Betriebe läuft rundum, aber für diese Tests haben wir eine Total-Spere.

00:16:12: Wir fahren etwas zum Cellnau und die Endstation ist Cellnao und beim HB wird alles auf den Kopf gestellt.

00:16:21: Du bist also auf der Kopf gestellt.

00:16:22: zwei Schichtbetriebe

00:16:24: Genau.

00:16:25: Wir haben Unternehmer, die eine Schicht macht in der Nacht und die andere im Tag.

00:16:30: Und am oberen Säugern, wo Zeitfenstergel hast du nicht auswendig.

00:16:34: Sechs bis zehn ist ein bisschen ruhig, aber grundsätzlich ist der Ton immer am arbeiten, damit wir noch einen besseren Handy haben.

00:16:44: Musst du dir das vorgesagt sein?

00:16:45: Sie sind beide so richtige Banknustis!

00:16:47: Gibt es da noch Sachen für euch als gestandene BanknUSTIS?

00:16:52: etwas anders sind oder speziell sind, was einem besonders Freude macht.

00:16:58: Ja, im Moment macht es mir Freude.

00:16:59: Am Anfang hat man ein Buch gemacht, das war der Fahrtreppen-Einbau.

00:17:02: Als ich als Banknusti erfahren habe, dass ich die Fahrtreppe dort im HB eingebaut habe, fand ich, sie sind ja wahnsinnig.

00:17:11: Das geht nie und nicht mehr.

00:17:12: Ich bin sehr froh, dass man gesagt hat, da kommt noch ein Spezialist, der hilft.

00:17:17: Genau, also hier ist sicher etwas ausgewöhnliches.

00:17:20: Im Dezember haben wir jetzt zwei Fahrtreppeneinbau, die ersten zwei.

00:17:24: Das klappt.

00:17:25: Und jetzt ist wieder ...

00:17:27: Wie hat man die einbauen, wie hat das am Schluss geklappt?

00:17:29: Wir konnten nicht auf der Installationsplatz-Hot Oberleinbach, weil die Alleifung einfach nicht funktioniert.

00:17:36: Wir haben im Fusilwald die Fahrtreppen auf Bahnwägen gekieft, befestigt und innen gebraucht.

00:17:43: Der ganze Hebimmaterial musste natürlich auf den Bauzeug.

00:17:48: Das war dann wirklich Millimeterabend, damit wir die Fahrtreppe dort hinkriegen können.

00:17:52: In das vorgesehene Aufgang hineinheifen und anmachen und montieren.

00:18:01: muss die jetzt bei dir im Moment ähnlich

00:18:03: sein.

00:18:03: Ja, absolut!

00:18:04: Die Entrauchungsanlage, die neue, die wir bauen werden, ist für mich sehr speziell.

00:18:09: Für mich neu mache ich zum ersten Mal aber auch Fahrtreppen ist eine spezielle Sache.

00:18:15: Aber wie ich vorhin schon gesagt habe, es hat auch andere Themen als Haustechnik.

00:18:19: Das ist ein Zusammenspiel von neuen Elementen für mich, das sehr spannend macht.

00:18:25: Ursula Musti, ich danke noch beinem ganz herzlich fürs Dasein.

00:18:28: Danke vielmehr, dass wir davor gekommen haben.

00:18:29: Danke dir auch vielmals Stefan!

00:18:31: Wenn ich das Sprech kurz zusammenfasse für mich, bleibt echt die Reuzentrale pünkt.

00:18:35: Erstens – bevor überhaupt Kompout werden kann, braucht es jahrelange Planung.

00:18:40: Es braucht abstimmigen, es braucht Koordination zwischen unzähligen Beteiligten, die auf den ersten Blick gar nicht an Denken voraus denken würden.

00:18:46: In den letzten zwei Jahren hat das angefangen.

00:18:49: Zweitens, der Ausbau mit dem Zürcher HB ist logistisch und technisch unglaublich komplex.

00:18:54: Ganz besonders eben auch weil den Betrieb vom Bahnhof normal weiterlaufen sollte.

00:18:59: Drittens sind in jeder SCTU-Baustelle Menschen, die täglich Verantwortung übernehmen für die Sicherheit, für die Qualität und das Ganze im Sinne der Zukunftsformel von der SCTu, nämlich pünktlicher.

00:19:11: schneller und vor allem noch bequemer zu werden.

00:19:14: Herzlichen Dank für's dabei sein und danke euch fürs Zuhören.

00:19:17: Das war von «Mei vom Leben» der Folge des SCTU Podcasts.

00:19:21: In der nächsten Folge reden wir über den Baualltag direkt auf den Baustell, über Tausendforderungen, Überraschungen und darüber, wie man mit einer enormen Komplexität umgehen kann.

00:19:31: Bis zum nächsten Mal, sagt Stefan Lindy!

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